Geistiges Heilen Seminare und Workshops

von Heilerin Burga Hencken bei Bremerhaven

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Wer oder Was ist Gott?

September 10th, 2009 · 8 Kommentare

Im nachfolgenden Text handelt es sich um meine eigene Interpretation von Gott.

Wenn ich von Gott spreche, dann spreche ich nicht von einem Mann, mit einem langen weißen Bart, der auf einer Wolke sitzt. Der darüber urteilt, ob das was wir gerade tun gut oder schlecht ist, und der mit einem schrecklichen Strafgericht irgendwann über uns richtet und wenn wir Glück haben Gnade über uns walten lässt.

Dieser Gott ist Etwas, das größer ist, als wir selbst. Er richtet nicht über uns, sondern er ist die völlig neutrale, bedingungslose Liebe, eine Intelligenz, größer als wir uns jemals vorstellen können, eine unbegrenzte Kraft, Vollkommenheit, Wahrheit, Freude und grenzenlose Energie.

Er ist alles, was ist!

Gott ist für mich keine Person, er ist das Unendliche. Entscheidend ist auch für mich nicht das Wort Gott, denn ich denke, dass für dieses Wort jederzeit ein anderes Wort eingesetzt werden kann. Ich benutze das Wort Gott, denn für mich ist es genau das Wort, was für mich meinen Glauben widerspiegelt.

Tags: Gedanken - Intuitionen

8 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Harald // Sep 22, 2009 at 16:19

    Interessanter Text über ein Thema, welches mich jetzt auch schon einige Zeit beschäftigt.

    Ich meine Gott ist nichts Einzelnes, keine einzelne “Person/Wesen oder Macht”, eher die Gemeinschaft der geistigen Welt, eine “wahnsinnige Komprimierung” der Liebe und….(?).
    Vielleicht erst zu verstehen wenn man selber Bestandteil der geistigen Welt ist oder seine eigenen medialen Fähigkeiten wiederentdeckt!?

  • 2 Burga // Sep 24, 2009 at 10:25

    Hallo Harald,

    Ich sehe das ähnlich. Viele Dinge zwischen Himmel und Erde existieren und doch können wir sie nicht sehen, oder überhaupt wahr nehmen. Da wir aber alles Menschenkinder sind braucht unser Verstand etwas greifbares um verstehen zu können. Das ist eben leider nicht so oft gegeben. Trotzdem gibt es immer wieder Zeichen. Wir müssen sie nur erkennen :-)

    liebe Grüße
    Burga

  • 3 Harald // Sep 25, 2009 at 16:57

    Hi Burga,

    das ist es eben, die Zeichen erkennen/warnehmen, was würde ich dafür geben?!!!

    Für mich ist es ein wahnsinnig gutes Gefühl zu wissen, daß es Menschen wie Burga gibt, die einem helfen, begleiten, die den Kontakt in die geistige Welt herstellen können, die das Greifbare für meinen Verstand vermitteln können!
    ….und mal so eben nebenbei: Alles auf eine ehrliche, mitfühlende, beeindruckende Art und Weise.

    Heute bedeutet der Tod für mich: Der Weg zu Gott, zum göttlichen, in die geistige Welt zu unseren Vorausgegangenen, in die Welt der Liebe usw.!

    *Wer oder Was ist Gott?*
    Ein wirklich “starkes Thema” für unendlich viele Gedanken, positive.

    LG
    Harald

  • 4 Burga // Sep 29, 2009 at 20:24

    Lieber Harald,

    ja ein Thema das viele Gedanken hervor ruft. Nicht nur positive, auch oft kommt der Gedanke: “Warum, lässt Gott das alles zu”

    Nun, vieles können wir nicht begreifen, aber eines weiß ich mit Sicherheit. Nichts, aber auch gar nichts auf der Welt geschieht ohne einen Grund. Eine schwierige Aussage, ich weiß.

    Danke übrigens für das liebe Kompliment. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

    viele herzliche Grüße
    Burga

  • 5 Harald // Sep 29, 2009 at 23:16

    Liebe Burga und alle Anderen,

    ***“Warum, lässt Gott das alles zu”*** <<<…die wohl schwierigste, oder am schwersten zu verstehende Frage!?

    Gerade wenn einem das Schicksal einen “Hammerschlag” versetzt stellt sich diese Frage immer wieder. Ich habe lange gebraucht um nicht das WARUM im Hinterstübchen zu behalten (ganz weg ist es aber auch immer noch nicht), habe auch viel gelesen und es dann doch teilweise irgendwie verstanden/akzeptiert.

    ***Nichts, aber auch gar nichts auf der Welt geschieht ohne einen Grund. Eine schwierige Aussage, ich weiß.*** <<< …ich denke mal, nach dem was ich gelesen habe, um zu lernen…zu erleben…innerlich weiter zu kommen…zu wachsen, geistig!!??? Eben für das Leben danach!!?? Ich denke ich sehe es nicht ganz falsch, oder?

    Liebe Grüße
    Harald

  • 6 Kai // Okt 25, 2009 at 12:41

    Liebe Burger,
    sehr geehrter Harald,

    bitte erlauben Sie mir ein paar Gedanken und Fragen bezüglich Ihrer Beiträge zu äußern. Wenn Gott weder ein älterer Herr mit grauem Bart noch ein durch den Verstand erfassbarer Zustand ist, wie sollen wir dann die Heilsfrage (also die Frage nach dem Sinn des Lebens und Sterbens, worum es mir in Ihrer Diskussion zu gehen schien) für uns erklären?

    Als „Ottonormalreisender“ (ohne außergewöhnliche Gabe) habe ich im Leben zwei Möglichkeiten. Entweder versuche ich die Wirren des Lebens durch den Glauben an das Heil durch einen Dritten (Gott) zu erklären oder aber ich vertraue auf die Philosophie und Logik des eigenen Verstands. In der Religion ist der Glaube also ein fundamentaler Faktor während ich bei meiner postmodernen Tagesphilosophie ganz meinem Verstand und meiner Ethik von „richtig und falsch“ vertraue. Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand. Der Glaube ermöglicht mir meinen Verstand bei Seite zu legen und das Unerklärliche hinzunehmen. Für den modernen Menschen ist dieses jedoch nicht immer leicht und für mich sogar unverantwortlich angesichts unserer Erfahrung, die wir mit der Kirche haben (z.B. die Welt ist eine Scheibe und steht im Zentrum von allem). Die moderne Philosophie scheint mir da etwas viel versprechender zu sein. Sie stellt mich ins Zentrum meines Lebens und macht mich für meine Taten allein verantwortlich. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, versuche ich meinen Verstand zu schärfen, begegne aber all zu oft im Leben Dingen wie dem Tod, die mich an meine Grenzen stoßen lassen oder, um bei Ihrer Beschreibung zu bleiben, mich in meiner eigentlichen Erkenntnis „bremsen“. Obwohl der Begriff des biologischen Todes mir sehr vertraut ist, möchte ich mich nicht darauf beschränken, sondern denke auch an die vielen Schicksalsschläge des Lebens wie z.B. die Scheidung der Eltern, der Verlust des Arbeitsplatzes oder einfach auch Freunde, die sich scheinbar grundlos aus unserem Leben entfernen.

    Wenn also nichts ohne Grund geschieht, mein Verstand jedoch eine Bremse darstellt (ich erinnere mich da besonders gerne an unser Gespräch und Ihre Worte über Körper, Seele, Geist und Verstand) wie kann ich mir dann als „Ottonormalreisender“ über die Bedeutung meines Lebens und die meiner Lebensaufgabe klar werden? Es scheint als halte ich ein Buch voller Hieroglyphen über mein Leben in der Hand. Über einen gewissen Zeitraum kann ich mir wunderschön ausmalen was diese Zeichen bedeuten mögen, aber mit der Zeit und dem Aufkommen von Problemen wächst der Wunsch in mir zu verstehen und zu erkennen wie ich dieses Buch zu lesen habe. Der Schlüssel hierzu scheint jedoch weder der pure Glaube noch Verstand zu sein.

  • 7 Burga // Okt 25, 2009 at 14:20

    Hallo Kai,

    schön Sie zu lesen :-)

    Ich habe mal einen Satz gelesen: „RELIGIONEN sind wie Sonnenblumenkerne, die über die ganze Erde verstreut sind. - Jede Religion enthält einen Teil der Wahrheit, aber keine Religion umfasst die ganze Wahrheit. Denn die ganze Wahrheit kommt von einer Quelle……. von Gott. (Quelle Elsie Poynton)

    Jede Religion beansprucht für sich die einzig Richtige zu sein und die Wahrheit zu kennen. Sogar Glaubenskriege gehen die Menschen dafür ein. Somit kann ich Ihre Bedenken bzgl. Religionen, Kirche usw. absolut verstehen. Ist es nicht ausgesprochen ignorant zu glauben, dass nur der eigene Glaube der einzig Richtige ist? Ich bin überzeugt davon, dass es eine göttliche Quelle gibt, aus der wir alle stammen, ob Gott, Allah oder Buddha. Man kann der göttlichen Quelle viele Namen geben.

    Natürlich haben wir unsere ganz eigene Verantwortung. Wir müssen zwischen richtig und falsch entscheiden und das jeden Tag. Wie wir uns entscheiden obliegt eben uns. Ob die Entscheidung letztlich richtig war, wird sich im Laufe der Zeit dann zeigen. Manchmal auch unmittelbar danach. Nur aus Fehlern können wir lernen und deshalb ist es auch wichtig Fehler zu machen. In diesem Sinne sind Fehler nicht negativ, denn sie prägen unsere Entwicklung.
    Die Kunst im Leben besteht darin, sie zu erkennen und das nächste Mal richtig zu entscheiden.

    Schicksalsschläge sind manchmal nötig, um uns weiter wachsen zu lassen. Alles hat seinen Grund, alles hat seinen Sinn, auch wenn wir es nicht immer erfassen können und jeder von uns hat sich bestimmt schon nach dem Sinn gefragt, welche die schmerzhaften und die für uns unverständlichen Dinge für uns gebracht haben. Ich glaube es liegt daran, wie wir diese Prozesse in unserem Leben für uns annehmen. Verkriechen wir uns, oder sind wir bereit uns dem Leben zu stellen? Geben wir auf oder stellen wir uns auf unsere Beine?

    Wie das Buch zu entschlüsseln ist? Ich weiß es nicht. Jeder muss seinen Weg für sich allein finden und gehen. Aber eines weiß ich ganz genau:

    „Jedes Hindernis birgt die Möglichkeit neue Kräfte in uns zu entfalten“

    herzliche Grüße

  • 8 Harald // Okt 26, 2009 at 11:55

    Hi Kai,

    ich kann dem von Burga eigentlich nichts mehr hinzufügen. Alles genau auf den Punkt gebracht.

    Gruß Harald

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